Wo das Wasser aus dem Berg kommt – ein Tag im ERMITAGE
Es gibt diesen Moment kurz nach der Ankunft in Schönried, wenn der Zug wieder abfährt und plötzlich Stille einkehrt. Keine Hektik, kein Motorenlärm – nur das Läuten in der Ferne, ein bisschen Wind und die Bergspitzen, die ringsum in den Himmel ragen. Auf 1200 Metern über Meer atmet man automatisch tiefer. Und genau hier, fünf Gehminuten vom Bahnhof entfernt, beginnt die Geschichte.
Ankommen, wo Holz die Hauptrolle spielt
Das ERMITAGE empfängt einen nicht mit kühler Grandezza, sondern mit der Wärme eines echten Chalets. Holz, wohin man schaut – an den Wänden, an der Decke, im Boden. Jedes Zimmer ist anders eingerichtet, jedes hat seine eigene Handschrift. Man tritt auf den Balkon, die Panoramafenster lassen das Nachmittagslicht herein, und der Blick fällt auf Wiesen, Wälder und das Rüeblihorn. Man muss gar nichts tun. Man ist einfach da.
Wer mit dem Zug angereist ist, hat schon den ersten Schritt richtig gemacht: Die Anbindung ans öffentliche Netz ist hier kein Nebensatz, sondern Teil des Konzepts. Die Gästekarte schliesst viele Busfahrten im Saanenland ein – das Auto darf getrost zu Hause bleiben.