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Rund um das Jagdschloss, das Graf Friedrich II. zwischen 1712 und 1717 erbauen liess, erstreckt sich heute eine Parklandschaft von 44’000 Quadratmetern. Zwischen all dem Gepflegten liegt ein Stück Land, das eine andere Aufgabe hat: der hoteleigene Bauerngarten des Wald & Schlosshotels Friedrichsruhe.
Hier wachsen Kräuter und Blüten. Und wer sie pflegt und erntet, sind die Auszubildenden des Hauses – der Garten ist als eigenes Projekt angelegt und wird regelmässig abgeerntet.
Das ist mehr als eine hübsche Randnotiz. Wer selbst gesät hat, wer weiss, wie lange Thymian braucht, geht anders mit dem Produkt um, wenn es später in der Küche liegt. Diese Haltung lässt sich nicht schulen. Man muss sie wachsen lassen.
Nicht weit vom Hotelgelände stehen ausserdem Bienenvölker. Ihr Honig kommt nicht über einen Zwischenhändler ins Haus, sondern morgens direkt auf den Frühstückstisch.
Der Tag in Friedrichsruhe beginnt mit einer Reise durch die Nachbarschaft – nur merkt man es erst, wenn man genauer hinsieht.
Der Kaffee stammt aus dem Rösthandwerk des Kaffeehauses Hagen, der Tee aus dem Traditionshaus Ronnefeldt. Dazu wird Demeter-Brot vom Hofgut Hermersberg gereicht. Die Eierspeisen entstehen aus regionalen Bio-Eiern, Schinken und Würste kommen von lokalen Erzeugern, die Käsesorten sind handwerklich hergestellt. Und in der Wabe daneben: der eigene Honig.
Vier Restaurants gehören zum Haus – vom Gourmet-Restaurant Le Cerf, das unter Küchendirektor Boris Rommel zwei Michelin-Sterne trägt, bis zur bodenständigen Waldschänke. Alle stehen unter derselben Leitung und folgen derselben Logik.
Das Hohenloher Land liefert die Grundlage: Mäusdorfer Landgockel, hausgemachte Tagliatelle, eine Käseauswahl aus der Dorfkäserei Geifertshofen. Die Speisekarten sind saisonal gestaltet – was reif ist, bestimmt, was gekocht wird. Ergänzt wird das Ganze durch internationale Produkte, dort, wo die Region nichts Gleichwertiges hergibt.
Diese Ehrlichkeit ist selten. Man behauptet nicht, alles komme von nebenan. Man sagt, was von nebenan kommt – und warum der Rest trotzdem seinen Platz hat.
Württemberg ist Weinland, und die Weinberge liegen in Sichtweite. Entsprechend ist der Keller aufgebaut: Die besten regionalen Weine aus den umliegenden Lagen bilden den Kern, ergänzt durch bekannte Pfälzer Winzer und internationale Spitzenweine bis hin zu den edelsten französischen Tropfen.
Wer hier ein Glas Württemberger bestellt, trinkt die Landschaft, durch die er am Nachmittag spaziert ist.
Unvergessliche Erlebnisse zum besten Preis und Sie werden noch belohnt!
9.4/10 Hervorragend
zauberhaft persönlich
Stellen Sie hohe Ansprüche an Ihr Hotel und Ihr gesamtes Ferienerlebnis