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Achtsam reisen: Umwelt & Soziales im Parco San Marco Hotels & Beach Resort

Wer das Parco San Marco in Cima di Porlezza zum ersten Mal betritt, versteht schnell, worum es hier geht: 23,5 Hektar Gelände am Ufer des Luganersees, ein Kilometer Länge vom privaten Strand bis in den Wald, 40'000 Quadratmeter Park und 200'000 Quadratmeter Baumbestand. Ein Ort, an dem die Natur nicht Dekoration ist, sondern der grösste Teil des Betriebs. Entsprechend ernst nimmt das Haus die Frage, was es dieser Natur zurückgibt. 2023 wurde es erstmals von Green Globe zertifiziert – mit einem Erstkonformitätswert von 98 Prozent.


Ein Weizenfeld, das dem Hotel gehört

Die konsequenteste Entscheidung des Hauses steht nicht im Resort, sondern daneben.

Das Parco San Marco hat Land erworben, um darauf eigenen Weizen anzubauen – ohne synthetische Pflanzenschutzmittel. Aus diesem Weizen entsteht die Pasta, die den Gästen täglich serviert wird.

Dazu kommen die hauseigenen Gärten, die das Haus unter dem Stichwort „Frische ohne Kilometer" führt, und eine Beschaffung, die lokale Produzenten bewusst stützt. Farm to table heisst hier tatsächlich Feld und Teller – und dazwischen liegt der eigene Grund.

Bienen unter der Schirmherrschaft des WWF

Auf dem Gelände stehen ein Bienenhaus und ein echtes Insektenhotel. Beides betreibt das Resort in Zusammenarbeit mit der IG Wildbiene + Partner, unter der Schirmherrschaft des WWF, mit einem klar benannten Ziel: Artenvielfalt und Ökosystem zu erhalten.

Ein Park, in dem Bäume älter sind als das Hotel

Der botanische Park des Resorts lässt sich in einem Rundgang erschliessen: über 60 verschiedene Pflanzenarten aus der ganzen Welt, Bäume, Sträucher, Gewürze.

Einige davon sind über 200 Jahre alt. Andere wurden vor mehr als tausend Jahren aus fernen Ländern nach Europa gebracht und stehen heute an einem See in der Lombardei, wenige Meter von Liegestühlen entfernt.

Der Erhalt dieses Bestands ist fest im Handeln des Hauses verankert: Flora, Fauna und die empfindlichen Ökosysteme rund um das Resort sollen erhalten bleiben, und Personal, Gäste und lokale Gemeinschaft sollen verstehen, warum. Bildung und Sensibilisierung nennt das Haus das.

Fahrräder für das gesamte Team

Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter bekommt ein persönliches Fahrrad – kostenlos, für den Weg während der Arbeitszeit ebenso wie für die Freizeit.

Kleinteilig und messbar

Das Green Team des Resorts arbeitet an einer Liste, die auffällig kleinteilig ist: Der Papierverbrauch wird überwacht, um ihn zu senken. In sämtlichen Verkaufsstellen wird kein Plastik eingesetzt. Die Konfiguration der Recyclingtonnen im Haus wird überprüft. Take-away-Behälter bestehen aus Karton, dazu Papiertüten, zu hundert Prozent Glas- oder Aluminiumflaschen und Papierhalme. Wo möglich, ersetzen digitale Speisekarten gedrucktes Papier, sonst wird recyceltes verwendet.

Auf der technischen Seite stehen Solarpaneele, LED-Beleuchtung und das zu hundert Prozent aus Lapitec.

Und gemessen wird auch. Über das Clorofil-Tool erfasst das Haus seine Umweltwirkung in fünf Makrokategorien – Energie, Einkäufe, Abfall, gastgewerbliche Leistung und Mobilität – nach dem Prinzip messen, reduzieren, kompensieren. Die Werte des vergangenen Jahres liegen vor; auf dieser Grundlage setzt das Resort seine Ziele für die laufende Saison. Gäste können ihren eigenen CO₂-Fussabdruck über einen Rechner auf der Website ermitteln.