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Ein Stück Schweizer Bahngeschichte

Entdeckungsreise durch die Schweiz

Zugfahren hat in der Schweiz besondere Tradition und Geschichte. Unser rund 5300 km umfassendes Schienennetz ist eines der umfangreichsten in Europa und mit über 2000 km pro Kopf gehören wir zu den fleissigsten Zugreisenden der Welt.

Während in anderen Ländern bereits in den 1820igern die ersten Eisenbahnen gebaut wurden, vertraute die Schweiz nach wie vor auf Wasser als Transportweg. So war beispielsweise der Vierwaldstättersee bis 1863 die einzige Handelsverbindung zum Gotthard. Als 1882 der 15km lange Gotthardtunnel nach 10 Jahren Bauzeit feierlich eröffnet wurde, war er der längste Eisenbahntunnel der Welt. In den mehr als 130 Jahren zwischen der Eröffnung des ursprünglichen Gotthardtunnels und der Fertigstellung des 57 Kilometer langen Gotthard-Basistunnels im Jahr 2016 spielte die alte Gotthardlinie, oder Panorama-Strecke, wie sie heute genannt wird, zudem eine äußerst wichtige Rolle im europäischen Personen- und Güterverkehr.

Die Gotthard-Bahn war im 19. Jahrhundert die wichtigste Touristenattraktion der Schweiz. Jeder wollte diese aussergewöhnliche Fahrt durch die Alpen einmal erleben. Über 205 Brücken und 7 Kehrtunnels prägen die Strecke und die Kirche von Wassen, die man auf der Fahrt in den Kehrtunnels ganze dreimal sieht, ist inzwischen weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Nicht nur die Gotthardstrecke selbst, sondern auch die abwechslungsreiche Landschaft zieht einen in seinen Bann. Durch das mächtige Urner Reusstal vorbei am Vierwaldstättersee, über die raue Berglandschaft am Gotthard erreicht die faszinierende Fahrt das Tessin, die Sonnenstube der Schweiz.

Das Centovalli beginnt oberhalb von Locarno und führt nach Domodossola und ist im Norden und Süden von hohen Bergketten umgeben, dessen höchster Punkt der Gridone mit 2.188 Meter ist. Die Centovalli-Zugstrecke überquert auf dem Weg von Locarno nach Domodossola beindruckende 83 Brücken und Viadukte. Bis auf diese einzigartige Panoramastrecke sind die «hundert Täler» (Centovalli) praktisch naturbelassen.

Von Domodossola geht die Reise weiter via Simplon nach Brig. Die Simplonlinie bildet nach der rund 240 km langen Gotthardbahn die zweitwichtigste, alpenquerende Bahnlinie der Schweiz.

Der Simplontunnel ist ein knapp 20 Kilometer langer, zweiröhriger Eisenbahntunnel zwischen der Schweiz und Italien. Er verbindet das Rhonetal mit dem Val Divedro in der Ossola-Region im italienischen Piemont.

Die beiden 1905 bzw. 1921 eröffneten Einspurröhren des Simplontunnels stellten bis Ende der 1970er Jahre die längsten Gebirgstunnel der Welt dar. Bekannt wurde der Tunnel unter anderem auch durch den bis 1962 durch ihn verkehrenden Simplon-Orient-Express.

Der Simplontunnel dürfte auch James Bond Fans bekannt sein. Im Buch «Liebesgrüsse aus Moskau» bekämpft Geheimagent James Bond seinen Widersacher, den Agenten Donovan Grant, während sie im Simplon-Orient-Express den Simplontunnel durchqueren.

Der Simplonpass selbst wurde bereits in der Steinzeit genutzt, bis ins 17. Jahrhundert jedoch hauptsächlich von Schmugglern und Söldnern, da die enge Gondo-Schlucht selbst bei den kompetenten römischen Baumeistern als nicht passierbar galt. Als der einflussreiche Briger Unternehmer Kaspar von Stockalper im 17. Jahrhundert begann, den Simplonpass unter anderem für Salztransporte aus dem Mittelmeerraum zu nutzen und den Saumpfad auszubauen, änderte sich dies rasch und machte den Pass zu einer der wichtigsten Handelsachsen Europas.

Möchten auch Sie ein Stück dieser Schweizer Bahngeschichte erleben? Dann kommen Sie mit uns auf Entdeckungsreise:

Geniessen Sie eine erste Nacht im 5* Hotel Schweizerhof in Luzern, direkt am Vierwaldstättersee und in unmittelbarer Nähe von Luzerns geschichtsträchtiger Altstadt.

                                                   

Nach einem gediegenen Frühstück geht die Reise am 2. Tag mit dem Motor- oder Dampfschiff auf dem Vierwaldstättersee weiter vorbei an malerischen Landschaften und historisch bedeutsamen Orten bis nach Flüelen. Von dort fahren Sie weiter mit dem Gotthard Panorama Express nach Locarno und übernachten entweder im Boutique-Hotel La Rocca oder Boutique-Hotel Remorino. Flanieren Sie in Locarno oder Ascona und geniessen Sie Dolce far niente im Tessin.

                          

Am nächsten Tag bringt Sie die Centovallibahn nach Domodossola und weiter via Simplontunnel über Brig nach Saas-Fee ins Walliserhof Grand Hotel & SPA oder nach Zermatt ins BEAUSiTE. Entspannen Sie im hoteleigenen Spa-Bereich, bevor Sie dann am nächsten Tag nach Hause reisen.