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Reisebericht von Gästen: Wandern im Saanenland

Glitzernde Augen wegen der Schönheit der Erde

Während Sie an sonnigen Tagen die Wanderung geniessen, fühlen Sie sich abends in den schönen Hotels wie zu Hause.

Dies ist ein Reisebericht von Gästen. Also nichts ausser ehrlicher Meinung.

Die Hotels:

Das Hotel Cailler:

Am Mittag erreichten wir Charmey. Schon bald sahen wir die sonnengelben Storen vom Hotel Cailler leuchten. Davor, das wunderschön in die Landschaft passende Thermalbad. Das Personal war freundlich und das Essen schmeckte uns sehr. Nur mit dem Zimmer waren wir nicht sehr glücklich. Sauber war es. Bei der Fenstertüre fehlte der Griff zum Öffnen. Der kleine Flügel über dem Liegesofa konnten wir zwar öffnen, aber zum richtig Lüften, reichte das nicht aus. Es gab zwar einen Ventilator. Die Erklärung vom Hotel war, dass die Höhe des Fenstergeländers nicht mehr der Norm entspreche. Darum müsse die Tür geschlossen bleiben. (Man kenne das Problem) Für die nächste Nacht könnten wir gerne das Zimmer wechseln. Das Thermalbad liess jedoch keine Wünsche offen.

Das Hotel Ermitage:

Soviel schönes an Blumen schon vor dem Eingang waren für uns eine Augenweide. Wie Alice im Wunderland fühlten wir uns in der Eingangshalle. Ob das mit unserem Outfit wohl gut kommt? Aber schon reichte man uns Tücher, damit wir unsere Hitzköpfe erfrischen konnten.

Die Rezeptionistin war ein Goldschatz, gab sie doch meinem Mann den Jahrgang 97. Sofort fühlten wir uns wohl. Das Personal war natürlich und gar nicht abgehoben. Kleine Besonderheiten, wie die Morgenpost an der Türe, im Lift den guten Morgen-Teppich, am Abend den Gute-Nacht-Teppich, zählen.

Das exquisite Essen wurde uns in einer der vielen Stuben serviert. Es „härzlechs Grüessech“ so heisst es im Ermitage. Das gilt auch schon am Morgenbuffet. Unser Zimmer war sehr angenehm und sauber. Wie könnte es auch anders sein?

Im Frei,- und Hallenbad hat sich mein Mann ein paar Minuten gegönnt. Auf eine Massage verzichtete er gerne, nachdem er unsere netten Tischnachbarinnen aufstehen sah (welche sich ein Wellness-Programm gönnten). Das will ich aber doch noch sagen. Wir zwei sind nicht die, die sich verwöhnen lassen können. Solche „Annehmlichkeiten“ stressen uns. Beim herzlichen Verabschieden fragte uns die Rezeptionistin, wie unsere Wanderung denn weiter gehe. Sie sei von hier und sie wisse es. Indem sie jedem eine feine Flasche Tee in die Hand drückte, erklärte sie uns ihren persönlichen Wandervorschlag. (Siehe Wanderung IV.)

Das Hotel Alpenland:

Am Rande eines Naturschutzgebietes, mit Blick auf die schönen Berge, lässt entschleunigen. Man sieht sofort, dass das Hotel eine umfassende Renovation hinter sich hatte. Es hat ein schlichtes, modernes Interieur, was gut zum Chalet-Stil passt. Wir fühlten uns sofort wohl. Das Zimmer passte sehr. Auch hier sehr nettes Personal und eine vorzügliche Küche. Hier wären wir gerne noch geblieben. Ein, zwei Tage oder so.

Die Wanderungen.:

I.  Das Dorf Charmey erkundeten wir auf einem zweistündigen Rundgang hinunter zum Seeli. Dem Wasser entlang auf und ab ans andere Ende des Dorfes.

II.  Die kurze Variante vom Jaunpass nach Schönried war dem Beschrieb entsprechend und passte uns gut. Hier hatten wir das Gefühl, alleine auf diesem schönen Flecken der Erde zu sein.

III.  Mit der Luftseilbahn aufs Horneggli, Hornberg, Barwengsattel, Rinderberg. Die wunderbare Rundumsicht ist überwältigend. Mit der Gondelbahn ging es nach Zweisimmen hinunter. Diese Wanderung ist in der umgekehrten Richtung angenehmer. Mit dem Zug fuhren wir ins pulsierende Gstaad. Es fand das Beach-Volleyball World statt. Zurück mit dem Zug ins ruhige Schönried.

Siehe https://www.gstaad.ch/sommer/wandern/wanderungen/detail/horneggli-hornberg-rinderberg.html

IV. Von der Rezeptionistin empfohlen. Mit dem Bus Richtung Diablerets bis Haltestelle Talstaion Wispile. Mit der Gondelbahn auf die Wispile. Auf einer herrlichen Hochebene, mit Rundumsicht über den Chrinepass  und immer wieder auf und ab gehts hinunter zum verträumten Lauenensee, den wir nach ca. 3 ½ Std. erreichten. Nach weiteren 1 ½ Std. je nach Wegwahl waren wir in Lauenen beim Hotel Alpenland angekommen. Vom Lauenensee fährt auch ein Bus nach Lauenen.

Siehe https://www.gstaad.ch/sommer/wandern/wanderungen/detail/wispile-chrine-lauenensee.html

Wiederum haben wir fünf abwechslungsreiche Tage erlebt. Zum einen haben wir Wanderabschnitte mit netten Leuten genossen. Zum Anderen wollten Kühe unbedingt mit uns das Picknick teilen. 

Foto Credits:
Wandern Saanenland (c) Destination Gstaad Melanie Uhkoetter_klein